Energiekreislauf

Warum Bewegung für den Energiekreislauf unseres Körpers wichtig ist

Chronische Krankheiten sind zu einer Plage der Menschheit geworden.
Handelt es sich etwa um eigenständige Krankheitsbilder?

N E I N !
Ihnen allen liegt ein gemeinsamer Entstehungsmechanismus zu Grunde, der Bewegungsmangel.

Als chronische Erkrankung bezeichnet man  a l  l e   g e s u n d h e i t l i c h e n   A u f f ä l l i g k e i t e n  , die  länger als 6 Monate dauern , bzw. die innerhalb von 12 Monaten mehrfach eine ärztliche oder medikamentöse Maßnahme erforderlich werden lassen.
Es können verschiedene Organsysteme betroffen sein.

50% Herz-Kreislauferkrankungen, gefolgt von Erkrankungen dse Stoffwechsels und des Bewegungsapparates.
Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen sind oftmals Voraussetzung für Herz-Kreislauferkrankungen.
Bei Problemen im Skelett sind an erster Stelle Rückenschmerzen zu nennen.

Ursache ist ,dass die am Energiestoffwechsel beteiligten Organsysteme im menschlichen Körper : Atmung, Kreislauf und Stoffwechsel gestört sind,weil wir uns zu wenig bewegen.

Unsere Muskelfasern zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, sich zusammen zu ziehen und zu entspannen
Die dafür notwendige Energie stellt das ATP (=AdenosinTriPhosphat) zur Verfügung. Ausdauerleistungsfähige Muskulatur muss in der Lage sein möglichst lange viel ATP erzeugen.
Die Mitochondrien , die "Kraftwerke der Zellen" sind dafür zuständig. Sie arbeiten mit dem Prinzip Verbrennung von Nährstoffen mit Sauerstoff.
Nährstoffe sind in erster Linie Kohlenhydrate und Fette, die in den Muskelzellen gespeichert in form von Fetttröpfchen und Glykogenkörnchen ( Zucker wird als Glykogen gespeichert) werden.
Sauerstoff gelangt über die Lungen in den Blutkreislauf und in die Muskelzelle.Dies erfolgt situationsabhängig.
Wenig Bewegung bedeutet wenig Sauerstoffaufnahme und weniger Nutzen der muskulären Energiespeicher.

Die Energietanks sind randvoll. Wohin damit?

Die erste Störung ist vorprogrammiert.
Da sich unser Körper über Jahrtausende zu einem ö k o n o m i s c h arbeitenden System entwickelt hat, wird jede nicht sofort genutze Nahrungskalorie zu Fett umgewandelt und in dieser Form gespeichert.
Essen führt zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels,was wiederum den Insulinspiegel im Blut erhöht.Ohne ausreichende Bewegung ist dieser Insulinspiegel deutlich höher als bei aktiven Menschen
Erhöhter Blutzucker bei gleichzeitig erhöhtem Insulinwert wird als I n s u l i n r e s i s t e n z bezeichnet.
Erhöhter Blutdruck, Übergewicht und Fettstoffwechselstörung führen schließlich zum Metabolischen Syndrom.